BLOWER DOOR MESSUNG

 

Unser Büro führt seit 2010 Messungen der Luftdichtheit durch, von Gebäuden nach DIN EN 13 829 und DIN 4108-7 als Differenzdruckverfahren, mit einem Minneapolis Blower-Door Messgebläse. Das Messverfahren dient zum Nachweis der Luftdichtheit nach § 6 Anlage 4.2 Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) sowie zur Feststellung und Analyse von Leckagen.

Errichtete Gebäude müssen nach § 6 Pkt. 1 Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) so ausgeführt sein, dass die wärmeübertragenden Umfassungsflächen, einschließlich der Fugen, dauerhaft luftundurchlässig, entsprechend dem Stand der Bautechnik, abgedichtet sind.

Mit dieser Forderung sollen unkontrollierten Wärmeverluste und Bauschäden vorgebeugt werden. Die entsprechende Vorgabe für die Luftdichtheit nennt die DIN 4108 Teil 7, die zugehörige Messmethode die DIN EN 13 829. Beide Normen sind durch Bekanntmachung im Bundesanzeiger als Regeln der Technik verbindlich eingeführt.

Blower-Door Messungen sollten so früh wie möglich in ein Projekt eingeplant werden, da dies nicht nur zur Standardüberprüfung der luftdichten Gebäudehülle führt, sondern auch Handwerker zur gewissenhaften Bauausführung hilft. Zudem erlaubt der Blower-Door Test eine gewinnbringende Anrechnung bei der EnEV Nachweiserstellung. Die Luftwechselrate kann von 0,7 [1/h] auf 0,6 [1/h] verbessert werden.

Wie funktioniert es? 

Bei einer Messung der Luftdichtheit nach DIN EN 13829, also der Blower-Door Messung, wird durch Erzeugung einer Luftdruckdifferenz von 50 Pascal zwischen dem Innenbereich des Hauses und dem Außenbereich, der Luftvolumenstrom gemessen. Also die Menge der Luft, die durch die Gebäudehülle strömt wird festgehalten und auf das beheizte Raumluftvolumen des Gebäudes bezogen. Der so genannte n50 Wert beschreibt die Undichtheit des Gebäudes und ist an folgende Anforderungen gebunden:

n50 < 3,0 1/h Mindestanforderung laut EnEV 2014

n50 < 1,5 1/h Gebäude mit Lüftungsanlagen

n50 < 1,0 1/h vom Baufach empfohlener generell anzustrebender Wert

 

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Blower Door Messung
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Blower Door Test

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Leckage Ortung mit Rauchstift
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Leckage Ortung mit Anemometer
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Leckage Ortung mit Anemometer
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Leckage Ortung mit Anemometer
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Leckage Ortung mit Anemometer
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Leckage Ortung mit Rauchstift

 

Die DIN EN 13829 beschreibt das als BlowerDoor – Messverfahren bekannte differenzdruckverfahren zur Messung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden. Sie unterscheidet zwischen dem Verfahren A, bei dem die Messung im Nutzugszustand durchgeführt wird, und dem Verfahren B, das der Beurteilung der Gebäudehülle dient. Je nachdem, welches der Verfahren angewandt werden soll, müssen gewisse vorhandene Öffnungen nach außen geschlossen oder abgedichtet werden.

Messverfahren A – Nutzungszustand

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Messverfahren B – Baubegleitung

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